Heinrich Jobst

Bildhauer

* 1874 in Schönlind - † 1943 in Darmstadt

Zum Bildhauer wurde Jobst in München aus­gebildet, wo er auch an der Kunst­gewerbes­chule seine erste Lehr­tätigkeit ausübte. Seiner Berufung in die Künstler­kolonie nach Darmstadt folgte zugleich ein Deputat an den Groß­herzoglichen Lehr­ateliers für angewandte Kunst. Auf der Hessischen Landes­ausstellung 1908 war er nicht nur mit zahl­reichen Objekten vertreten, auch für den in dieser Aus­stellung gezeigten Sprudelhof Bad Nauheim arbeitete er zusammen mit der Keram­ischen Manufaktur J. J. Schar­vogels. Jobst ist mit zahl­reichen Werken im öffent­lichen Raum Darmstadts vertreten, so zum Beispiel mit den Löwen am Eingang des Hessischen Landes­museums. Sein Werk umfasst neben Denkmälern, Skulpturen und Grabp­lastiken auch Porträt­büsten, sowie Medaillen und Plaketten.