Theodor Wende

Gold­schmied

* 1883 in Berlin - † 1968 in Pforzheim

Seine Lehre als Gold­schmied trat Wende 1905 in Berlin an, setzte die Ausbildung in Dresden fort und studierte an der Zeichen­akademie in Hanau und schließ­lich an der Kunst­gewerbes­chule in Berlin. Dort lernte er bei Bruno Paul, der ihm einen lukrativen Auftrag für die Tafel­ausstattung des Kron­prinzen vermitteln konnte. In Nachfolge Ernst Riegels wurde Wende 1913 in die Künstler­kolonie nach Darmstadt berufen. In der Aus­stellung 1914 wurden seine Gold­schmiede­arbeiten, aber auch Entwürfe für Grabkunst gezeigt. Nach seinem Einsatz im Ersten Weltkrieg erhielt Wende einen Ruf an die Kunst­gewerbes­chule in Pforzheim, wo er bis zu seiner Emeritier­ung als Professor tätig war.