Wandbrunnen im Platanen­hain

Entwurf:1904Fertig­stellung:1904

Künstler:Joseph Maria Olbrich (1867 – 1908)

Eine hohe, gemauerte Stützmauer im Osten des Platanen­hains grenzt das vor dem ehemaligen Wasser­reservoir gelegene Hochplateau von der Grünanlage ab. In deren Mitte wurde 1904, zwischen zwei Pfeiler gesetzt, eine elliptisch gerundete Brunnen­nische errichtet. Die weißen, braunen und grauen Rheinkiesel verweisen mit ihren vertikalen Wellen­linien auf das Element Wasser. Die wasser­speiende Brunnen­maske „Bacchus“ mit Weinlaub und Trauben aus Bronze wurde von Ludwig Habich entworfen.

Der Bildhauer Daniel Greiner gestaltete vier in Augenhöhe gesetzte Relief­platten aus Kunststein. Sie stellen die Wasserwesen „Krabbe“, „Das sterbende Wasserweib“, „Der Märchen­vogel“ und „Der Wassergreif“ dar. Die oberen Abschlüsse der flankier­enden Wandpfeiler werden von den Stadtwappen Darmstadts geziert.